Pipistrello ist Italienisch und heißt Fledermaus. Von der Decke hängend kann dieses Lebewesen die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Von ihm lernend möchte auch ich das Leben aus einer gewissen Distanz anschauen. Auf den Kopf gestellt und mit einem anderen Blickwinkel erlebt begegnet mir das Leben mit mehr Humor und Glücksmomenten.


Montag, 5. Juni 2017

silent Sunday # 127 am Montag / Klimaerwärmung







Klimaerwärmung ist in diesen Tagen ein viel diskutiertes Thema. So widme ich meinen Blog heute dem Eis in der Arktis und den Tieren, die ich im Museum fotografiert habe.






So nah, wie bei den Makro Fotos, möchte ich den Walrossen mal kommen, im Museum geht das. 



Ganz wichtig sind winzige Krebstierchen, die am Beginn der Nahrungskette stehen. Verschwinden diese Kleinstlebewesen, finden die nachfolgenden Tiere keine Nahrung mehr. (Mein Link führt zu Rolf Stange, jemand der leidenschaftlich über Arktis und Antarktis berichtet.)

Robben sind die Hauptnahrung für die Eisbären.




Wo keine Krebstierchen sind, gibt es keine Futter für die nachfolgende Tiergattungen. Wenn diese Kette unterbrochen wird, gibt es keine Robben mehr, demzufolge auch keinen Eisbär. Diese Krebstiere sind total abhängig von der richtigen Wassertemperatur. Eine winzige Erwärmung bedeutet ihren Tod.
Wenn keine Eis mehr da ist werde es auch keine Fische mehr geben, die man "bequem" fangen kann. ( > siehe Anhang, Tagesschau Berichterstattung)Alles ist mit allem verbunden. Eingriffe in diese fein ausbalancierte System sind folgenschwer.






In der Natur gab es immer solche Veränderungen, aber sie vollzogen sich LANGSAM. Zeit für einen evolutionären Prozess. Wenn diese Prozesse innerhalb weniger Jahre (und was sind 100 Jahre schon für diesen Planeten) ablaufen gibt es keine Chance für eine Anpassung im günstigen Sinne. Anpassung bedeutet dann: Aussterben.
Vielleicht werden Trump Kinder / Enkelkinder keine Eisbären mehr erleben können.

Zweifel an wissenschaftlichen Modellen

Die Erklärung wurde heute bei einer internen Veranstaltung des "Berliner Kreises" in den Fraktionsräumen der CDU/CSU im Berliner Reichstag vorgestellt. Die Autoren, unter ihnen die Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld und Sylvia Pantel, bestreiten eine "solitäre Rolle des Treibhauseffektes" und wenden sich gegen einen einseitig negativen Blick auf die Folgen der Erderwärmung.
So seien "die mit dem Schmelzen des polaren Meereises verbundenen Chancen (eisfreie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau) vermutlich sogar größer als mögliche negative ökologische Effekte". Der Weltklimarat IPCC habe sich zu einer Art "Weltrettungszirkus" entwickelt. Auf dessen Modellrechnungen seien aber die "zunehmend aggressiveren politischen Zielsetzungen, insbesondere die CO2-Reduktionsziele aufgebaut".

Kommentare:

  1. Der Blödheit wird jede Chance eingeräumt...
    Alles Liebe!
    Astrid

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  2. Ich kann Astrid nur zustimmen. Scheints, als habe man bei der CDU-CSU Trumps Geplärre so lange zugehört, bis man das eigene Denken ausgeschaltet hat. Au au.(Und das an Pfingsten. Wahrlich nicht erleuchtet, hust)
    Petra, zu Deinem Kommentar bei mir: Nee Du, nix "offene Gartenpforte" - sondern Kleingartenverein-Vorstandsbegehung - die Pflichtveranstaltung für Alle im Mai/Juni, ob der Kleingarten satzungsgemäß ein Kleingarten ist. Klingt spießig - isses oft auch. Andrerseits ist es halt mal so, dass man in einer Stadt kaum anders an Gärten kommt als über die Kleingartenvereine. - Das im Bebauungsplan der Stadt als Kleingartengelände ausgewiesene Land wird an die Vereine verpachtet und von denen dann weiter an uns Pächter. Und da der Bebauungsplan bindend ist, muss 1x im Jahr geprüft werden, ob das Kleingartengelände eben noch solches ist - 1/3 bewirtschaftet, Ränder 50 cm unkrautfrei und bestimmt Bäume sind aus nachvollziehbaren Gründen verboten... blaundblubb. Man kann sich arrangieren. grins. Wir haben Garten. Liebe Grüße! Eva

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  3. Es ist gruselig, wie wir mit unserem Planeten umgehen... Ob die Autoren der genannten Erklärung schon mal in Regionen waren, die heute schon unter dem Klimawandel leiden? Diese Engstirnigkeit und Empathielosigkeit machen einen fassungslos. Lieben Gruß Ghislana

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