Pipistrello ist Italienisch und heißt Fledermaus. Von der Decke hängend kann dieses Lebewesen die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Von ihm lernend möchte auch ich das Leben aus einer gewissen Distanz anschauen. Auf den Kopf gestellt und mit einem anderen Blickwinkel erlebt begegnet mir das Leben mit mehr Humor und Glücksmomenten.


Sonntag, 26. Februar 2017

silent sunday #116


Begrüssung am Flughafen.

Diesen Sonntag melde ich mich für ca. vier Wochen ab. Es geht wieder Richtung Norden, sehr weit Richtung Norden. Dort, wo mehr Eisbären als Menschen leben, nach Svalbard. Wer mehr dazu wissen möchte, die Webseite von Rolf Stange gibt ausreichend Einblick.

Es liegt dort jetzt Schnee und ist richtig kalter Winter. Warum mache ich das? Frage ich mich schon die ganze Zeit. Es ist für die Kunst um dort mit meinen Bildern wieder einen Schritt weiter zu gehen, dem "Nichts" auf der Spur. 




Und das sehr besondere Licht dort lockt mich in diese karge, unwirkliche Welt.



Vielleicht wird es eine erholsame Zeit weil ich zwar Internet habe, aber die täglichen Meldungen aus USA nicht ohne weiteres in Norwegisch lesen kann (Zeitung). Ob ich TV in der gemieteten Wohnung habe, weiss ich gar nicht. Zwischenzeitlich lege ich euch als kleine "Nachdenkerei" den Text von Immanuel Kant ans Herz. So alt, so zutreffend!! Die Hervorhebungen in fett gedruckter Schrift sind von mir, aus aktuellem Anlass.
Immanuel Kant: Die Beantwortung der Frage: was ist Aufklärung?

Hier der Text vom ersten Kapitel mit einen Kommentar von mir vorneweg: Nachsehen sollten wir dem Herrn Kant, das er das "schöne Geschlecht" als so besonders denkfaul hervorhebt, der Text ist von 1784,  mmhmm, wenn ich mir Melanie Trump so anschaue, viellicht hatte er doch hellseherische Fähigkeiten, der gute Herr Kant???

Immanuel Kant

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeinhin von allen ferneren Versuchen ab.
Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar lieb gewonnen und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch abwürfe, würde dennoch auch über den schmalsten Graben einen nur unsicheren Sprung tun, weil er zu dergleichen freier Bewegung nicht gewöhnt ist. Daher gibt es nur Wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit heraus zu wickeln und dennoch einen sicheren Gang zu tun.
Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen selbst zu denken um sich verbreiten werden. Besonders ist hierbei: daß das Publikum, welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie danach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt worden; so schädlich ist es Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. Daher kann ein Publikum nur langsam zur Aufklärung gelangen. durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zustande kommen; sondern neue Vorurteile werden ebensowohl als die alten zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens dienen.
Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen. Nun höre ich aber von allen Seiten rufen: räsonniert nicht! Der Offizier sagt: räsonniert nicht, sondern exerziert! Der Finanzrat: räsonniert nicht, sondern bezahlt! Der Geistliche: räsonniert nicht, sondern glaubt! (Nur ein einziger Herr in der Welt sagt: räsonniert, so viel ihr wollt, und worüber ihr wollt; aber gehorcht!) Hier ist überall Einschränkung der Freiheit. Welche Einschränkung aber ist der Aufklärung hinderlich? welche nicht, sondern ihr wohl gar beförderlich? – Ich antworte: der öffentliche Gebrauch seiner Vernunft muß jederzeit frei sein, und der allein kann Aufklärung unter Menschen zustande bringen; der Privatgebrauch derselben aber darf öfters sehr enge eingeschränkt sein, ohne doch darum den Fortschritt der Aufklärung sonderlich zu hindern. Ich verstehe aber unter dem öffentlichen Gebrauch seiner eigenen Vernunft denjenigen, den jemand als Gelehrter von ihr vor dem ganzen Publikum der Leserwelt macht. Den Privatgebrauch nenne ich denjenigen, den er in einem gewissen ihm anvertrauten bürgerlichen Posten oder Amte von seiner Vernunft machen darf. Nun ist zu manchen Geschäften, die in das Interesse des gemeinen Wesens laufen, ein gewisser Mechanism notwendig, vermittels dessen einige Glieder des gemeinen Wesens sich bloß passiv verhalten müssen, um durch eine künstliche Einhelligkeit von der Regierung zu öffentlichen Zwecken gerichtet, oder wenigstens von der Zerstörung dieser Zwecke abgehalten zu werden. Hier ist es nun freilich nicht erlaubt, zu räsonnieren; sondern man muß gehorchen. So fern sich aber dieser Teil der Maschine zugleich als Glied eines ganzen gemeinen Wesens, ja sogar der Weltbürgergesellschaft ansieht, mithin in der Qualität eines Gelehrten, der sich an ein Publikum im eigentlichen Verstande durch Schriften wendet: kann er allerdings räsonnieren, ohne daß dadurch die Geschäfte leiden, zu denen er zum Teile als passives Glied angesetzt ist. So würde es sehr verderblich sein, wenn ein Offizier, dem von seinen Oberen etwas anbefohlen wird, im Dienste über die Zweckmäßigkeit oder Nützlichkeit dieses Befehls laut vernünfteln wollte; er muß gehorchen. Es kann ihm aber billigermaßen nicht verwehrt werden, als Gelehrter über die Fehler im Kriegesdienste Anmerkungen zu machen und diese seinem Publikum zur Beurteilung vorzulegen. Der Bürger kann sich nicht weigern, die ihm auferlegten Abgaben zu leisten; sogar kann ein vorwitziger Tadel solcher Auflagen, wenn sie von ihm geleistet werden sollen, als ein Skandal (das allgemeine Widersetzlichkeiten veranlassen könnte) bestraft werden. Eben derselbe handelt demungeachtet der Pflicht eines Bürgers nicht entgegen, wenn er als Gelehrter wider die Unschicklichkeit oder auch Ungerechtigkeit solcher Ausschreibungen öffentlich seine Gedanken äußert. Ebenso ist ein Geistlicher verbunden, seinen Katechismusschülern und seiner Gemeinde nach dem Symbol der Kirche, der er dient, seinen Vortrag zu tun; denn er ist auf diese Bedingung angenommen worden. Aber als Gelehrter hat er volle Freiheit, ja sogar den Beruf dazu, alle seine sorgfältig geprüften und wohlmeinenden Gedanken über das Fehlerhafte in jenem Symbol und Vorschläge wegen besserer Einrichtung des Religions- und Kirchenwesens dem Publikum mitzuteilen. Es ist hiebei auch nichts, was dem Gewissen zur Last gelegt werden könnte. Denn was er infolge seines Amts als Geschäftträger der Kirche lehrt, das stellt er als etwas vor, in Ansehung dessen er nicht freie Gewalt hat nach eigenem Gutdünken zu lehren, sondern das er nach Vorschrift und im Namen eines anderen vorzutragen angestellt ist. Er wird sagen: unsere Kirche lehrt dieses oder jenes; das sind die Beweisgründe, deren sie sich bedient. Er zieht alsdann allen praktischen Nutzen für seine Gemeinde aus Satzungen, die er selbst nicht mit voller Überzeugung unterschreiben würde, zu deren Vortrag er sich gleichwohl anheischig machen kann, weil es doch nicht ganz unmöglich ist, daß darin Wahrheit verborgen läge, auf alle Fälle aber wenigstens doch nichts der inneren Religion Widersprechendes darin angetroffen wird. Denn glaubte er das letztere darin zu finden, so würde er sein Amt mit Gewissen nicht verwalten können; er müßte es niederlegen. Der Gebrauch also, den ein angestellter Lehrer von seiner Vernunft vor seiner Gemeinde macht, ist bloß ein Privatgebrauch: weil diese immer nur eine häusliche, obwohl noch so große Versammlung ist; und in Ansehung dessen ist er als Priester nicht frei und darf es auch nicht sein, weil er einen fremden Auftrag ausrichtet. Dagegen als Gelehrter, der durch Schriften zum eigentlichen Publikum, nämlich der Welt, spricht, mithin der Geistliche im öffentlichen Gebrauche seiner Vernunft genießt einer uneingeschränkte Freiheit, sich seiner eigenen Vernunft zu bedienen und in seiner eigenen Person zu sprechen. Denn daß die Vormünder des Volks (in geistlichen Dingen) selbst wieder unmündig sein sollen, ist eine Ungereimtheit, die auf Verewigung der Ungereimtheiten hinausläuft.

Sonntag, 19. Februar 2017

SILENT SUNDAY # 115


Morgenstern am Abend, Gert Fröbe interpretiert ein Gedicht von Christian Morgenstern. Will die Schnecke aus dem Haus oder nicht? Ob der aktuellen politischen Entwicklungen, die viele Menschen gleichermassen erschrecken, fühle ich mich wie die Schnecke in dem Gedicht. Kann ich kämpfen? Wie und mit welchen Mitteln? Und immer wieder die Hoffnung, dass "die böse Presse" und die "bösen Richter" die Demokratie am Leben erhalten. Oder verkrieche ich mich und tauche ab in eine  heile "Butterblümchenwelt"?
Grüße an Herbert, von dem der Hinweis stammt zu dieser wunderbaren Schnecken Interpretation! 


Sonntag, 12. Februar 2017

silent sunday #114

Zeichnung von mir.

Der Pinscher hinterlässt eine Duftmarke. Ein Affe macht es. Katzen machen es. Von der Ameise bis zum Grosswild, auch sie machen es.

Den Baum markieren. Duftmarken setzten ist ein sehr, sehr alter Instinkt. Wo sonst nichts ist, greifen die alten, angeborenen Verhaltensweisen: Rücksturz in die archaische Steinzeit. Heutzutage kann man das mit einem Dekret erreichen, eine fette Duftmarke setzten und den "starken Mann" markieren.

Die "dickste Keule" macht den Rädelsführer, das war schon immer so. Das "bisschen" Kultur scheint so leicht wie Puderzucker, und keineswegs Überlebenswichtig. (Nur für so ein paar Exoten ist Kultur wichtig. Ob wir bald aussterben wie die Dinosaurier?)
Doch bleibt die Hoffnung, dass im dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten der Widerstand wächst! Die so übel beschimpfte Presse hat bereits das Journalisten Kontingent erhöht und setzt echte Fakten gegen Lügen und boshafte Verleumdungen. Langfristig wird sich etwas zum positiven wenden, hoffentlich sehr bald!

Nachtrag über den Narzissmus! Auch in den USA machen sich Fachleute Gedanken zum Gesundheitszustand von T.

Sonntag, 5. Februar 2017

silent sunday #113

Der Holzschnitt ist von meinem Vater. Passt er nicht absolut treffend in die momentane Weltlage?
Leider finde ich die Quelle nicht von dem "Zitat" dass mir, passend zu dem Bild, in Erinnerung ist: 

"Ich bin ein Narr und bin es gern, wenn ich euch seh ihr klugen Herrn."

Müsste aus dem Faust sein, aber ich finde die Stelle leider nicht. Wie der Narr, so frage ich mich was los in der Welt. Während die Menschen eher für den Weltfrieden beten, betet ein gewisser Herr für bessere Einschaltquoten. Das lässt tief blicken. VIDEO dazu.
Mehr geht im Moment nicht zu posten, die Erkältung hat mich auch erwischt.

Sonntag, 29. Januar 2017

silent sunday # 112 _ echt falsch




In meiner Jugendzeit habe ich mich mal für Graphologie interessiert. So war mir besonders ins Auge gefallen, wie Trump seiner gewichtige Unterschrift unter folgenschwere Entscheidungen setzt. Wie viel doch eine Schrift über einen Menschen aussagen kann. Natürlich wissen wir es alle, wie kantig T. ist, so "schwarz-weiss" ohne Modulation, ohne feine Schwingungen. Genaus so schreibt er. Rauf, runter, kantig, breit, unsensibel.








Der Narziss ist uns als Begriff vertraut. Die übelste Sorte dieser Gattung scheint von der Gesellschaft geradezu hofiert zu werden: je skrupelloser und je intensiver der Einsatz der Ellenbogen desto grösser ist der Erfolg, der sich in der Kapitalanhäufung zeigt. Scheinbar! 

Das Bild von Caravaggio ist viel zu positiv für das, was derzeit ein Mensch mit Macht, aber ohne Hirn und Herz, veranstaltet. Das Wesen des Narzissmus ist eben diese gigantischer Fehleinschätzung seiner Selbst. Wie kann das geschehen, dass sich so viele Menschen davon täuschen lassen? Schlimmer als Kokain steht "er" jetzt unter Droge, berauscht von der Wirkung seiner Unterschrift, die solch eine Macht hat über so viele Schicksale.
Bei meiner Recherche ist mir auch von Google ein Artikel untergejubelt worden, in meinem Fall war es ein netter Zufall. (Gruss an Astrid) Zum Abschluss möchte ich noch was hoffnungsvolles mitgeben, obwohl mir im Grunde Angst und Bange ist. Was wäre das schön wenn diese satirische Text keine Fake news wäre.


Wie gehabt, über Kommentare freue ich mich, obwohl ich selten bis nie antworte.





Sonntag, 22. Januar 2017

silent sunday # 111 Der gesenkte Blick

Blick nach unten bedeutet nicht immer den Fokus auf ein Handy zu richten. Sehr häufig beobachte ich Menschen und kaum einer blickt noch um sich, meistens ist das Gesicht geneigt mit starrem Blick auf die Fläche eines Smartphones. Dank Michaelas Inspiration gibt es nun auch noch weitere Gründe mal nach unten zu schauen. Hier mein Beitrag zu diesem Thema. Beweisfoto #1: mein Schuh: ich war hier! (Norwegen, Longyearbyen 2015)




Könnte schon fast der Entwurf für ein abstraktes Bild sein, oder? Auch im Tessin gibt es wunderbare Brüche im Asphalt, die mich zu der Zeichnung inspirierten.



Auch für einen Holzschnitt benutzet ich diese Linienformationen. Aus dem Druck habe ich ein Skizzenbuch gebunden.


Das gute am Holzschnitt: den Druckstock kann man immer wieder verwenden und unterschiedliche Farbkombinationen ausprobieren.


P.S. Über eure Kommentare freue ich mich immer sehr! Allerdings schreibe ich selten Antworten. Bitte das zu entschuldigen. So ist es halt bei mir. 

Sonntag, 8. Januar 2017

silent sunday # 110







Heute greife ich mal tief in die "Klarmottenkiste" des Umweltschutzes. Ihr erinnert Euch sicher an diese Aufbruchstimmung in den 70igern wo wir gegen AKW´s und andere Umweltsünden protestiert haben. Leider ist es heute nicht wirklich besser bestellt um unseren Planeten, es ist definitiv schlimmer geworden. ("Die Menschheit schafft sich ab"). Mein missionarischer Aufruf an diesem Sonntag: schaut genau hin was ihr den Generationen nach uns hinterlasst. Die Armen müssen mit viel Kreativität DIE Suppe auslöffeln die wir heute im Topf vorkochen.
Weissagung der Cree:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Leider ist es eine Falsch Meldung dass der Häuptling Seattle diese Worte gesagt hat. Dem Inhalt schadet es nicht weil es nach wie vor zutrifft, vielleicht mehr denn je.

P.S. Über jeden Kommentar freue ich ich mich total, auch wenn ich nicht antworte. Das Hat Gründe die ich hier nicht ausweiten möchte, nur aber mal andeuten.