Pipistrello ist Italienisch und heißt Fledermaus. Von der Decke hängend kann dieses Lebewesen die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Von ihm lernend möchte auch ich das Leben aus einer gewissen Distanz anschauen. Auf den Kopf gestellt und mit einem anderen Blickwinkel erlebt begegnet mir das Leben mit mehr Humor und Glücksmomenten.


Sonntag, 15. Oktober 2017

silent sunday #139






Die Frankfurter Buchmesse stand im Zeichen des "Verlags meines Vertrauens". Wohlwollen und Herzlichkeit gehen über ein "nur" professionelles Verhalten hinaus! Dieses Stimmung prägt das Gespräch und hinterlassen eine positive Erinnerung daran. Ansonsten, anstrengend ist so eine Messe, wie allseits bekannt. 
Und worauf achte ich? Selektive Wahrnehmung auf allen Ebenen.






Eine Möglichkeit sich im Sehnsuchts- Land besser zurecht zu finden.






Koptische Bindung für ein japanisches Kochbuch, so was fällt mir auf, und das unter tausenden von alternativen Büchern, die es zu entdecken gibt.






. . . und viel Nichts!



Durch Michaela lerne ich Christiane kennen und auch ihr wunderschönes Buch, na, was schon, wieder etwas Japanisches.



Was zum schmunzeln und zur Erheiterung, danach läuft Frau auf der Messe gleich beschwingter weiter.

Sonntag, 8. Oktober 2017

silent sunday # 138





Wenn nach einem anstrengenden Tag eine gute Überraschung in der "Post" ist, welche Freude.


Die deutsche HAIKU Gesellschaft, wo ich  mich an einer Ausschreibung beworben habe, wählte eines meiner Spitzbergen Haikus aus! Der Kalender kann bestellt werden bei obiger Adresse.

Und weil jetzt Kalenderzeit ist, noch der Hinweis auf den Spitzbergen Kalender von Rolf Stange.


Sonntag, 1. Oktober 2017

silent sunday # 137





USA, das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten! 
Alte Fotos habe ich abfotografiert, Ankunft am JFK in New York (während dem Zusatz Studium: Kunsttherapie) und sonstigen Urlauben dort.




WARNING Ja, nun mache ich etwas, was aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unmöglich ist.

Ich schaue in eine Glaskugel und sehe dort: der derzeitiger Präsident der USA wird keine zweite Amtszeit erleben! Höheren Mächten sei Dank!
Was ich nicht genau erkennen kann, ob ihm seine "alternativen Fakten" suggerieren, eine weitere Kandidatur könnte sich lohnen. Dann wird er im hohen Bogen auf die Hörner genommen und fliegt ins Abseits! YES!!!




Die Landschaftlich ist so beeindruckend!

Bedauerlicher Weise nehmen einige, uns wohl bekannte Politiker, den Mund zu voll. Schade, das es keine Burger sind, sondern Wörter, die Verderben bringen.



Wenn jemand es bitter nötig hätte sich mit gewaltfreier Kommunikation zu befassen, dann dieser Mann, dessen Namen ich hier nicht schreiben werde! Könnte möglicherweise bei zukünftigen Urlauben in der USA zu Schwierigkeiten bei der Einreise führen, paranoide Cookies sind überall!

Der Twittermann erfordert all meine Kraft, um mein buddhistisches Mitgefühl auch ihm gegenüber zu entwickeln.

Auszug aus WIKIPEDIA: eine klare Analyse vom Sprachstil des Mr. T. 

Lebensentfremdende Kommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Bedürfniskarte mit dem Grundbedürfnis Achtsamkeit
Unter lebensentfremdender Kommunikation versteht Rosenberg Formen der Kommunikation, die Verbindungen zwischen Menschen blockieren und zu psychischer oder physischer Gewalt beitragen können. Lebensentfremdende Kommunikation ist gekennzeichnet durch folgende Eigenschaften:
  1. Das (moralische) Urteilen über den Kommunikationspartner. Dazu gehört das Zuschreiben von Eigenschaften an die Person (z. B. „gut/böse“, „gerecht/ungerecht“, „gesund/krank“), auch wenn es implizit als Vermischung von Beobachtung und Bewertung geschieht. Eine Form der impliziten Verurteilung können als Gefühle dargestellte Bewertungen sein, zum Beispiel „ich fühle mich provoziert“. Hier wird der Kommunikationspartner indirekt als Provokateur bezeichnet. Wichtig ist, dass in der GFK Bewertungen nicht abgelehnt werden (ein häufiges Missverständnis). Es wird vielmehr als hilfreich angesehen, Handlungen anderer zwar zu bewerten, aber mit Bezug auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und nicht mit Bezug auf moralische Kategorien.
  2. Das Anstellen von Vergleichen: Dies ist nach Marshall Rosenberg eine weitere Form von Verurteilung.[6]
  3. Das Leugnen der Verantwortung für eigene Gefühle und Handlungen, wie zum Beispiel in „Ich fühle mich so, weil du mich mies behandelst.“ Oder: „Ich musste das tun, der Chef hat’s angeordnet.“
  4. Das Stellen von Forderungen anstatt von Bitten. Der Unterschied zwischen Bitte und Forderung liegt in der Konsequenz dessen, was passiert, wenn das Gegenüber das Ansinnen ablehnt.[5] Im Falle einer Ablehnung erlaubt die Bitte beim Gegenüber eine flexible Suche nach anderen Möglichkeiten des Entgegenkommens. Bei einer Forderung hingegen drohen Sanktionen. Dies muss nicht immer in Form von offensichtlichen Strafen geschehen, möglich ist auch die Erzeugung von Angst oder Schuldgefühlen beim Gegenüber (z. B. durch Schweigen oder Vorwürfe).

Sonntag, 24. September 2017

Sonntag, 17. September 2017

silent sunday #135




Bin zurück.
Zwischen Grippe, offenen Ateliers und walken am Sonntag Morgen ist die Zeit mit diesen und anderen Aktivitäten verflogen.  Nicht immer passt es daher, einen philosophisch qualifizierten post in die Welt zu schicken. Heute also einmal aufs Neue meine Gedanken über Realität in der Kunst.
Dieses Auge hat van Gogh gemalt. In der Nahsicht zeigt sich die Auflösung der Pinselstriche. Die Person ist im folgenden Bild sehr gut zu erkennen, realistisch nicht wahr? Und doch besteht das Bild aus nicht weniger als kleinen, schräg ausgeführten Pinselstrichen von Ölfarbe. 
(Fotos vom Handy)

Desgleichen mirakulöse Verwandlung vollzieht sich bei dem Bild von Franz Gertsch. Ein sehr grosses Format, sicher 3 X 2 Meter verändert sich in der Nahsicht zu einem vollkommen anderen Mikro Kosmos. So etwas finde ich absolut faszinierend.



Mein Ausflug zu dem offenen Atelier von Claudia Rega führte mich nach Essen. Das Folkwang Museum zu besuchen stand dann auch auf dem Programm. Eine sehr beeindruckende Architektur. Schatten und verwinkelte rechteckige Formen inspirieren zu mehr.





Ein Meister der Gewichtung von Formen und Farbe ist Cézanne, wie sich auf dem Bild im Museum unschwer erkennen lässt. Ich war zutiefst beeindruckt und angetan von diesem Werk. Schade, das man keine Zeitreisen machen kann um sich mit dem Künstler zu unterhalten und ihn im "wirklichen Leben" zu treffen.
















Auch im herrlichen Atelier von Claudia finde ich diese Formen-Zusammenhänge. Derzeit arbeite ich an kleinen Zeichnungen die ich "Balance BORO" nenne. So werden auch diese Fotos hier sicherlich Inspiration werden für zukünftige Zeichnungen. Zwei Galerien haben mich kontaktiert, also Daumen drücken auf das diese Grafiken in 2018 veröffentlicht werden.

















Sonntag, 23. Juli 2017

silent sunday # 134


Da sind sie nun, die Ferien, alle Welt verreist und die wirkliche Ruhe vom Alltag kehrt ein. Mein Beitrag deshalb heute eine kleine, selbst formulierte Anleitung für Achtsamkeit. Vielleicht ist ja im Urlaub die Zeit sich auf dieses Experiment einzulassen. Schöne Ferien also!



NICHT BEURTEILEN: vermeiden von Schubladen - Denken, Kategorisieren, die inneren Kritiker und Kommentatoren „abschalten“, keine BE-urteilungen, VER-urteilungen, neutraler Beobachter sein, Ereignisse registrieren ohne jedwedes Urteil, wie ein Spiegel reflektiert wahrnehmen.

GEDULD: Geduld ist Weisheit, eine Art inneres Wissen. Sie bringt zum Ausdruck, das Dinge ihre eigene Zeit benötigen - sie werden geschehen, wahrgenommen werden, wenn der passende Zeitpunkt gekommen ist.

ANFÄNGERGEIST: bereit sein, seine persönliche Sicht der Welt als subjektiv zu erkennen - was bedeutet, die anderen Betrachtungsweisen zu akzeptieren, lernen den Reichtum des Augenblicks sehen zu können.  Den Geist des Anfängers entwickeln durch eine innere Einstellung der OFFENHEIT, die bereit ist alles so zu sehen, als wäre es das erste mal.

VERTRAUEN: Vertrauen in die eigene Weisheit entwickeln, den eigenen Gefühlen, der eigenen Intuition trauen. Das Leben trägt Es ist unmöglich jemand anderes zu werden, wohl aber immer mehr und vollkommener man selbst zu sein!

NICHT GREIFEN: nicht - greifen meint: vermeiden, mit jeder Handlung einen Zweck zu verfolgen. Meditation ist aktives Nichts Tun, das „einfache“ SO SEIN. 

AKZEPTANZ: Akzeptanz, der eigenen Person so wie sie im gegenwärtigen Zeitpunkt ist. Ein innerer Aussöhnungsprozess. Ein Problem, das sich stellt, anzunehmen bedeutet, das Klima für Heilung zu schaffen. Akzeptanz bedeutet nicht, destruktiven Gewohnheiten freien Lauf zu lassen, den Wunsch nach Veränderung aufzugeben, in Passivität und Fatalismus zu verfallen. Vielmehr die Bereitschaft, Menschen und Geschehnisse möglichst unvoreingenommen, möglichst frei von Interpretationen und Wertungen  zu betrachten. In der Meditation eine innere Einstellung, Haltung zu erzeugen, die jeden Augenblick als absolut vollwertig betrachtet und ihn, so wie er sich entfaltet, darbietet, anzunehmen.

LOSLASSEN:  Loslassen: Klammern und Ablehnen sind Impulse, die wir fälschlicherweise für absolute Größen halten. In dem man ihnen keine weitere Bedeutung gibt, sie nicht weiter verfolgt, lässt man sie zu und gleichzeitig los - in schwierigen Fällen die Aufmerksamkeit auf den Vorgang des Festhaltens richten. Die Art und Weise wie wir etwas festhalten lehrt uns eine Menge über das loslassen.

Sonntag, 16. Juli 2017

silent sunday #133 Kunst & Inspiration



St. Peter und die Ausstellung des Künstlers Sidival Fila.
inklusive den Experimenten wann die Kamera wo den Fokus setzt. Nächste Woche werde ich in das Fachgeschäft gehen und mir die Technik erklären lassen. Heute lenke ich den Fokus gedanklich auf diese Kunst mit Fäden. Irgendwie empfand ich die Abbildungen spannender als die Originale.




Wir denken an das schwarze Quadrat von Malewitsch?



Im Makro Bereich entstehen ganz andere Eindrücke, immer wieder finde ich das richtig gut, welche "Welten" sich dann entdecken lassen. Auf einmal denke ich an die Lamellen von Pilzstengel. Erst in der ganz nahen Ansicht sind die Fäden erkennbar und zeigen die Machart. 




Im oberen Kirchenbereich gab es diese Objekte zu sehen, eingenähte Weinreben die mich in den bizarren Verrenkungen sehr an Tote erinnerten. Der Künstler hatte dieses NICHT beabsichtigt, so die Auskunft. Und er hat mir gestattet diese Bilder zu posten. Wir beachten doch das Urheberrecht, nicht wahr!




Zuletzt noch die Visualisierung seine Idee, den Raum der Kirche durch quer verlaufende Fäden zu verändern. Aus einer vollkommen anderen Perspektive, mit meinem Blick eben, entsteht ein gänzlich verwirrendes Bild. Das ist Absicht. Eine 45 Grad Drehung entzaubert es, aber DAS wollen wir doch nicht, oder?